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Hier findest Du immer wieder ausführliche Blog-Beiträge zu Themen rund um natürliche Elternschaft und Familie.

Viel Spaß beim Stöbern ♥

 

 


Die liebe Silvia von "Natürlich kindgerecht" und ich haben ein hilfreiches E-Book rund um das Thema "Natürlich durch die Erkältungszeit" erstellt!

Wertvolle Tipps zum natürlichen Behandeln aller bekannten Erkältungs-Krankheiten findest du Hier!

 

Keine Lust auf ein E-Book? Schreib uns einfach an, wenige gebundene Exemplare sind immer vorrätig!

 

Dein Team von Herzenskinder ♥

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Sommer-Sonne-Sonnencreme

 

Sonnenschutz

 

 

 

Heiße Temperaturen – heiß diskutiertes Thema!

 

 

 

Wo bekomme ich möglichst Zero-Waste vor allem aber plastikfreie, wirksame und unbedenkliche Sonnencreme her???

 

 

 

Wir haben fleißig recherchiert und ausprobiert und wollen Euch an unseren Ergebnissen teilhaben lassen

 

 

 

Grundsätzlich ist Sonne etwas sehr wichtiges für unseren Körper – denn nur über Sonnenlicht kann unsere Haut Vitamin D bilden! Das kann die Haut allerdings nur wenn Sie nicht bedeckt worden ist – das gilt auch für Sonnencreme.

 

Schauen wir einmal über den Tellerrand – Back to Basics. Wie funktioniert Sonnenschutz in anderen Völkern? Richtig, meist gar nicht! Mittags-Sonne meiden und sich im Schatten aufhalten gelten auch bei uns als einfache Grundregel. Dazu gehört auch Kleidung (am besten helle lange)! Reine Baumwolle hat einen LSF von ca10, zudem gibt es Kleidung mit höherem LSF aus Baumwoll-Jersey.

 

Desweiteren gibt es wie in den meisten Fällen eine Art Gewöhnung: eine Haut, die immer von Creme bedeckt ist kann keinen natürlichen Hautschutz gegen UV aufbauen! Es ist dementsprechend völlig nachvollziehbar warum Menschen je südlicher sie leben umso dunklere Haut (vor allem im Sommer) haben. Logischerweise sollte klar sein, dass dies ein Prozess ist – und empfindliche sowie Kinderhaut geschützt gehört.

 

 

 

Im Internet kursieren seit geraumer Zeit sehr unterschiedliche Angaben zu den sonnenschützenden Eigenschaften von Ölen. Wir haben kritisch und genau hingeschaut und können Euch folgende Fakten weitergeben:

 

  • Fette Öle haben nur chemisch – nicht aber an Menschen nachgewiesene Licht-Schutz-Faktoren

  • Naturreine Öle fungieren nur als UVB-Filter – können aber keine UVA-Strahlen absorbieren

  • Folgende Fragen bleiben offen:

    Was passiert, wenn das Öl in die Haut einzieht?

    Ist es wasserfest?

  • In der folgenden Tabelle findet Ihr Labor-Angaben zu einigen Ölen:

    Quelle: Vergleich der UVB-Eigenschaften von Ölen (https://www.hindawi.com/journals/jspec/2013/540417/)

    Quelle: Untersuchung verschiedener Öle auf Ihren LSF (Laboruntersuchung!) (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3140123/#!po=62.5000)

 

Fettes Öl

LSF

Olivenöl

7,5

Kokosöl

7,1

Mandelöl

4,7

Sesamöl

1,8

 

 

 

  • Himbeerkernöl und Karottensamenöl haben KEINEn GESICHERTEN LSF!

    Der Irrglaube zu Karottensamenöl resultiert aus der Missinterpretation einer Studie (http://www.phcog.com/article.asp?issn=0973-1296;year=2009;volume=5;issue=19;spage=238;epage=248;aulast=Kapoor#ref14)

    In der Studien heißt es auch nur, dass Himbeersamenöl das „Potential hat, als UV-Schutz für ein breites Spektrum eingesetzt zu werden“.

    [R]aspberry seed oil may act as a broad spectrum UV protectant and provide protection against both UV-A, an exogenous origin of oxidative stress to the skin, and UV-B. The optical transmission of raspberry seed oil, especially in the UV range (290±400 nm) was comparable to that of titanium dioxide preparations with sun protection factor for UVB (SPF) and protection factor for UV-A (PFA) values between 28±50 and 6.75±7.5″

    Quelle: file:///C:/Users/Friederike%20Schnabel/AppData/Local/Microsoft/Windows/INetCache/IE/5PIVD4DY/oomah.pdf

     

 

>> FAZIT: Fette Öle KÖNNTEN die Haut vor Sonne schützen. Jedoch haben Sie keinen UVA Filter und keinen am Menschen nachgewiesenen LSF!

 

 

 

Das größte „Problem“ an herkömmlichen Sonnencremes ist neben der Basis von Mineralölen (!!) die vielen in die Haut einziehenden giftigen Bestandteile, die der Körper nicht verstoffwechseln kann. Denn sie enthalten normalerweise chemische UV-Filter, deren gesundheitliche Unbedenklichkeit nicht sicher ist. Die Umwelttoxikologin Professor Margret Schlumpf und der Arzt Walter Lichtensteiger von der Universität Zürich haben für einige UV-Filter schon vor Jahren eine hormonelle Wirkung an Zellkulturen und teilweise im Tierversuch aufgezeigt. Dass die Filtersubstanzen aus Kosmetika in den Körper gelangen, belegen Messungen der Forscher in Muttermilch. (Quelle: http://www.oekotest.de/cgi/index.cgi?artnr=100249&bernr=10)

 

 

 

Unsere Lösung ist Zinkoxid - ein rein mineralischer UV-Filter. Zinkoxid ist dann völlig unbedenklich, wenn man NON-Nano Zinkoxid benutzt, also darauf achtet, dass die Partikel größer als 100nm sind und somit AUF DER HAUT verbleiben.

 

Jedes Prozent Zinkoxid-Pulver entspricht einem Lichtschutzfaktor LSF von 2.

 

Wenn man also 10 g Zinkoxid mit 90 g Sonnenblumenöl mischt, hat man Lichtschutzfaktor 20, darf also 20 Mal länger in der Sonne bleiben als man sonst beim eigenen Hauttyp könnte, ohne Sonnenbrand zu bekommen. Mehr als 20 Prozent Zinkoxid sollten nicht verwendet werden, da die Creme andernfalls eher eine Paste wird, die kaum aufzutragen ist.

 

 

 

Nach all dem Wissen von oben haben wir Euch ein tolles Rezept zusammengestellt:

 

  • 30 g Kokosöl

    Hat einen LSF von 7 und schützt die Haut vor Bakterien, Pilzen und auch vor Ungeziefer

  • 30 g Sheabutter

    Hat einen LSF von 4, wertvoll für die Wundheilung und Pflege der Haut

  • Zinkoxidpulver (unbedingt NON-Nano!) je nach gewünschtem LSF

    Ist der UV-Filter für die Sonnencreme

  • 30 Tropfen ätherische Öle (100 %) – wir empfehlen Karottensamenöl oder Himbeerkernöl (darf auch mehr sein)

    Wenn auch der Lichtschutzfaktor umstritten ist: diese Öle ist sehr wertvoll für die Hautpflege, halten jung und riechen gut

  • Eventuelle Zutaten: 5g Jojobaöl und 5g Vitamin E – für längere Haltbarkeit; 10g Beerenwachs lässt die Creme noch wassserfester werden

 

 

 

P.S. Alle Zutaten bekommt Ihr hier: https://www.herzenskinder.net/shop/grüne-kosmetik-und-natürlich-heilen/

 

 

 

Und wenn die Haut doch mal rot wird?

 

Wir empfehlen das „After Sun“ von der Bahnhof-Apotheke (https://www.herzenskinder.net/shop/grüne-kosmetik-und-natürlich-heilen/) , eine selbstgemachte Mischung aus Sheabutter-Karottensamenöl oder Cistrosenöl, dazu Rosen-Hydrolat zum Befeuchten der Haut.

 

 

 

Herzenskinder wünscht eine wunderschöne Sommer-Sonnen-Zeit

 

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Stoffwindeln - Stoffi-ABC - Wickelanleitung

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Stoffwindeln - Stoffi ABC - FAQs

 

Mit Stoff zu wickeln kommt für Euch nicht in Frage? Und warum nicht?

Hier ein paar häufig gestellte Fragen, die dir viele Sorgen nehmen können!

 

Was spricht denn dafür mit Stoffwindeln zu wickeln?

 

Für Uns war vor allem ein Argument wirklich ausschlaggebend: Der finanzielle Aspekt.

 

Dazu eine kleine grobe Vergleichstabelle (Zahlen unter der Annahme von 3 Jahren Wickelzeit; die Zahlen sind mittlere Vergleichs- und Erfahrungswerte):

 

 

 

WEGWERFWINDELN

STOFFWINDELN

DIFFERENZ

ANSCHAFFUNG

900-1500 €

500€

400-1000€

MÜLLGEBÜHREN

Ca 300€

Keine

300€

ENERGIEKOSTEN

Keine

Ca 200€

-200€

VERKAUF

Keiner

Ca 200€

 

GESAMT

1200-1800€

500-700€

700-1100€

 

 

 

Ergebnis: Stoffwindeln sind auf die gesamte Wickelzeit gerechnet günstiger – selbst ohne Wiederverkauf (oder wenn Sie eben aufgehoben werden für weitere Kinder)!

 

Das Wickeln mit Stoffwindeln hat noch weitere Vorzüge neben dem finanziellen Aspekt.

 

Es gibt nichts un-natürlicheres am zarten Baby-Po als die Chemie der Wegwerfwindeln. Die Hersteller der Wegwerfwindeln werben damit, dass das Kind möglichst lange Trocken liegt. Wenn wir uns das logisch vor Augen führen, wird wohl jedem klar sein, dass dafür viel Chemie notwendig ist, die Flüssigkeit von bis zu beworbenen 8 Stunden aufzusaugen und dicht zu halten. In vielen modernen Studien kann man deutlich nachlesen: An einer Wegwerfwindel ist kaum etwas Natürliches oder gar etwas, was wir bewusst freiwillig an Babys zarte Haut packen würden. Stoffwindeln hingegen bestehen – bis auf je nach Modell Ihre PU-beschichtete (=Polyurethan, also Kunststoff) Außenhülle – komplett aus natürlichen Rohstoffen wie Baumwolle, Schurwolle, Hanf und Bambus. Diese Naturmaterialen garantieren auch durch eine gute Atmungsaktivität ein deutlich besseres Hautklima im Windelbereich, was wunde Haut und Pilzinfektionen meist komplett vermeidet.

 

Es ist eine Tatsache, dass moderne Stoffwindeln zwar dicht sind – man jedoch eine deutlich höhere Wickelfrequenz hat um diese Dichtheit auch zu garantieren. Es ist eben keine Chemie vorhanden, die die Nässe dauerhaft gut einschließt… Das heißt im Umkehrschluss: An die Haut unserer Babys kommt zwar weniger Chemie dafür aber mehr Feuchtigkeit – was wiederum den eindeutig positiven Effekt hat, dass die Kinder nachweislich früher trocken werden, weil sie durch die spürbare Feuchtigkeit ein besseres deutlicheres Gefühl für Ihre Ausscheidungen behalten.

 

Auch ein oft angeführtes Argument FÜR Stoffwindeln ist der ökologische Aspekt. Den wollen wir etwas hinten anstellen. Denn ob man wirklich effektiv und argumentativ korrekt beleuchten kann, ob die Kategorien Produktion, Herstellung, Aufbereitung, Verwertung, Entsorgung und vieles mehr im Vergleich bei Wegwerfwindeln oder bei Stoffwindeln einen kleineren Fußabdruck hinterlassen, lassen wir einfach offen.

 

 

 

Aber wenn Wir Stoffwindeln nutzen hat man so viel mehr Wäsche!

 

Das ist eindeutig widerlegbar.

 

Stoffwindeln muss man weder bei 90°C noch unter besonderem Mehraufwand waschen. Die dürfen ganz einfach mit anderen Sachen in die Wäsche!

 

Hier einige Fakten zum Waschen von Stoffwindeln:

  • Nein, Stoffwindeln brauchen kein besonderes Waschmittel. Die Saugkraft von Hanf und Viskose wird durch Enzyme aus „normalen“ Waschmitteln eingeschränkt. Diese Enzyme gehen allerdings über 40° kaputt – sprich wer bei 50° wäscht kann normales Vollwaschmittel verwenden.
  • Auf keinen Fall sollte Weichspüler oder ähnliches verwendet werden – bei sehr hartnäckigen Flecken einfach in die Sonne hängen!
  • Waschen bei 40-60°C reicht vollkommen.

  • Einlagen/Windeln, die ausschließlich Urin enthalten können ausgewaschen, getrocknet und wiederverwendet werden – denn wäscht man die noch feuchte Urinwindel aus entsteht kein negativer Geruch.

  • Es ist kein Trockner notwendig.

  • Der Stuhlgang wird mit Hilfe von Windelvlies aufgefangen – das heißt in der Windel befindet sich nur Flüssigkeit (keine festen Bestandteile von Stuhl), was es ermöglicht, die Windeln mit anderer Wäsche gemeinsam zu Waschen. Das Windelvlies kommt ganz einfach in den Müll (bitte nicht in den Kompost – das lockt Ungeziefer an – und nicht in die Toilette  - das verstopft auf Dauer die Rohre). Für Muttermilchstuhl empfehlen wir waschbare Fleece-Liner statt Vlies.

  • Mit Wasser ausgewaschene Windeln stinken meist kaum bis gar nicht – somit reicht es alle 3-4 Tage die Windeln mit anderer Wäsche zusammen zu waschen. Dazu empfehlen wir einen PUL-Windelsack zum Sammeln!

 

 

 

Und wie soll das unterwegs funktionieren?

 

 

  • Ein Nassbeutel dient zur Aufbewahrung unterwegs – nasser und stinkender Inhalt bleiben im Beutel
  • Manche Windelhersteller bieten kompostierbare Einmal-Einlagen für Überhosen an – das kann vor allem für Urlaube eine sinnvolle Alternative sein. Und auch Wegwerf-Einmal-Einlagen machen weniger Müll als eine komplette Wegwerf-Windel!

 

Immer noch nicht überzeugt?

Probiere es doch einfach mal unverbindlich mit einem Testpaket aus!

 

 

 

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