High-Need-Baby, Schreibaby oder reizoffenes Kind? Wenn das Nervensystem anders funktioniert „Warum ist mein Baby so anstrengend?“ „Warum braucht mein Kind so viel mehr Begleitung als andere?“ „Warum scheint alles immer sofort zu viel zu sein?“ Viele Eltern von High-Need-Babys, ehemaligen Schreibabys oder besonders reizoffenen Kindern stellen sich diese Fragen täglich. Oft erhalten sie gut gemeinte Ratschläge wie: „Du musst nur konsequenter sein“, „Das verwächst sich...
Reizoffene Kinder nehmen ihre Umwelt besonders intensiv wahr und verarbeiten diese anders. Die Folge: Das Kind wirkt schnell überfordert, impulsiv, unruhig oder zieht sich zurück. Das Nervensystem ist im Alarm! Genau hier setzt Körperarbeit an. Gezielte Bewegungs- und Wahrnehmungsübungen wirken nicht nur auf Muskeln und Haltung – sie sprechen direkt das Nervensystem an. Durch wiederholte, passende Reize kann das Gehirn neue Nervenverbindungen aufbauen. Diese unterstützen das Kind dabei,...
Neurodivergenz- neurobiologisch einfach erklärt
Viele Menschen glauben, Regulation sei eine Frage von Disziplin, Erziehung oder „sich zusammenreißen“. Doch Regulation ist kein Verhalten. Sie ist eine Fähigkeit des Nervensystems. Ein Nervensystem kann sich nur dann regulieren, wenn es sich sicher genug fühlt, um nicht permanent im Überlebensmodus zu sein. Genau hier liegt ein zentraler Unterschied bei neurodivergenten Menschen: Ihr Nervensystem verarbeitet Reize, Emotionen, Beziehungen und Stress oft intensiver, schneller oder anders....
Warum Schaukelübungen das Nervensystem regulieren können Viele Menschen versuchen, Regulation über Denken, Kontrolle oder Verhalten zu erreichen. Doch echte Regulation beginnt viel tiefer — im Nervensystem selbst. Rhythmische Schaukelbewegungen gehören zu den ursprünglichsten Erfahrungen unseres Gehirns. Schon im Mutterleib wird das Nervensystem durch sanfte, wiederholende Bewegungen geprägt. Genau deshalb wirken rhythmische Übungen oft so beruhigend, ordnend und entstressend. In der...
Ich habe dir eine übersichtliche Checkliste verfasst, damit du einen schnellen und guten Überblick erhältst, ob dein Kind Gefühlsstark sein könnte. PS: Ich habe ebenso eine Checkliste "hochsensibel" verfasst - es kann sehr gut sein, dass dein Kind nicht irgendwo präzise einzuordnen ist ;-)
Hochsensible Kinder verstehen und begleiten Ein Ratgeber für Eltern Manche Kinder reagieren besonders feinfühlig auf ihre Umwelt: Geräusche sind ihnen schnell zu laut, Stimmungen nehmen sie intensiv wahr, Veränderungen verunsichern sie stark. Diese Kinder werden häufig als hochsensibel bezeichnet. Für Eltern kann das herausfordernd sein – zugleich birgt Hochsensibilität viele wertvolle Stärken. Was bedeutet Hochsensibilität? Hochsensibilität ist keine Krankheit und keine Diagnose,...
Selbstregulation und Gelassenheit kann jeder lernen -in einem schrittweisen Prozess, in dem geübt wird die eigenen Gedanken, Gefühle und Handlungen gezielt zu steuern. Mein 3-Schritte-Kompass ist ein Lösungs- und Zielorientierter Kompass für Kinder und Erwachsene, wodurch ihr mehr Gelassenheit und Selbstregulation erlangen könnt. 1. Selbstwahrnehmung trainieren Gefühle benennen: „Ich bin gerade wütend“, „Ich fühle mich gestresst“. Körpersignale beachten: Herzschlag,...