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Sommer-Sonne-Sonnencreme

dieser artikel wird im moment überarbeitet

Sonnenschutz

 Heiße Temperaturen – heiß diskutiertes Thema!

Welche ist die beste Sonnencreme?

Oder wie wir fragen würden:

Wo bekomme ich möglichst wirksame und dabei unbedenkliche Sonnencreme her - die dann vielleicht auch noch vegan, Zero-Waste, tierversuchsfrei vor allem aber (Mikro)plastikfrei und gesund ist???

 

Ich habe fleißig recherchiert und ausprobiert und möchte Euch an meinen Ergebnissen und Erkenntnissen teilhaben lassen

Die 3 wichtigsten punkte zum schutz der haut vor uv-strahlung

  1. KEIN übermäßiges Sonnenbaden: über die Mittagszeit die Sonne meiden, öfter mal im Schatten aufhalten
  2. textiler UV-Schutz, sprich Kleidung (am besten helle lange)! Reine Baumwolle hat einen LSF von ca10, Wolle-Seide hat etwas mehr. Gut erhältlich ist auch UV-Schutz-Kleidung bis LSF 50, diese besteht aber meist aus dickem Polyester
  3. ergänzenden Schutz durch Sonnenschutzmittel

Gefahren übermäßiger uv-strahlung

  • wenn hauteigene Schutzmechanismen überfordert sind besteht die Gefahr vorzeitiger Hautalterung
  • Sonnenbrand = Entzündungsreaktion der Haut, hinterlässt immer Schäden in der Haut!
  • Hautkrebs

 

UV-Strahlung und Lichtschutzfaktor

Die natürliche UV-Strahlung des Sonnenlichts besteht aus langwelligen UV-A-Strahlen und kurzwelligen UV-B-Strahlen (sie sind energiereicher und gelten als Mitursache für Hautkrebs). Wirksame Sonnenschutzmittel sollten also zuverlässig vor der Strahlung beider UV-Wellen schützen!

 

Der Lichtschutzfaktor gibt den Zeitraum an, wie viel länger der Aufenthalt in der Sonne mit Sonnenschutz möglich ist, als mit ungeschützter Haut - und ist abhängig von Hauttyp, Aufenthaltsort und -dauer.

 

Hier ein Beispiel:

sehr helle Haut, hellblonde Haare; Eigenschutz-Zeit der Haut ca 5-10 Minuten

dunkle Haut, schwarze Haare; Eigenschutz-Zeit der Haut ca 60 Minuten

 

Die Besonderheit von Kinderhaut:

Kinderhaut reagiert besonders empfindlich auf UV-Strahlung da die Eigenschutzmechanismen noch nicht vollständig entwickelt sind - durch den anderen Aufbau von Kinderhaut ist sie empfänglicher für UV-Strahlen!

 

 

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wie funktioniert sonnenschutz

 

Grundsätzlich werden zwei Wirkprinzipien von UV-Filtern unterschieden

  • Physikalische=mineralische Filter: bleiben weitgehend auf der Hautoberfläche haften und wirken wie eine Art Spiegel (sie reflektieren die einfallende Strahlung). Somit ist ein Charakteristikum - vor allem je höher der LSF - dass diese Art Cremen einen weißlichen Schutzfilm auf der Haut bilden. VORTEIL: Sofortiger Schutzfilm nach dem Auftragen, wirkt also sofort. NACHTEIL: Lässt sich abwaschen, muss also öfter nachgecremt werden.
  • Chemische Filter: sind Substanzen, die molekular verteilt in die Haut eindringen und mit ihr einen Schutzfilm bilden - chemische Filter reflektieren die UV-Strahlung also nicht sondern wandeln sie in ungefährliche Energie (Wärme) um. VORTEIL: Wirkt länger, hoher LSF. NACHTEIL: schnelle Zersetzbarkeit, je nach Inhaltstoffen rein chemische Zusammensetzung.

nachteile und probleme herkömmlicher sonnencreme

  •  Mineralöle: Neben der Tatsache dass die Gewinnung und das Vorhandensein von Mineralöl stark umweltbelastend ist hat Mineralöl nichts auf und in unserem Körper verloren. Es verschließt dank einem Film unsere Haut und unterbindet so die normale Hautatmung.
  • chemische UV-Filter (Benzone/Benzophenone, Oxybenzone, Methoxydibenzoylmethane, Dibenzoylmethane, Trisiloxan, Drometrizol, Methoxycinnamate): Sie sind hochgradig krebserregend und Hauptauslöser für Kettenallergien. Sie haben zT eine bewiesene hormonelle Wirksamkeit und beschleunigen so das Wachstum von Krebszellen.
  • Konservierungsmittel: kann zu Antibiotikaresistenzen führen. Zudem besteht der Verdacht, dass unter Sonneneinstrahlung Dioxine (Umweltgifte) gebildet werden können (zB bei Verwendung von Triclosan).
  • Duft- und Farbstoffe: werden meist auf Petroleumbasis hergestellt und können Kopfschmerzen, Schwindel, Hitzewallungen, Atemprobleme, Erbrechen und Hautreizungen hervorrufen und sind potentiell Allergie-auslösend
  • Emulgatoren zB Polyethylenglycole: machen die Haut durchlässig, sodass gefährliche chemische Substanzen in die Haut und Blutbahnen eindringen könnten.
  • Mikroplastik

Also was tun?

Jetzt wissen wir, dass es schon wichtig wäre neben Kleidung und Meidung doch Sonnenschutzmittel zu nutzen - und haben gleichzeitig erfahren, dass in vielen herkömmlichen Produkten einige Substanzen drin sind, die es eher zu meiden gilt.

 

Im Internet kursieren seit geraumer Zeit sehr unterschiedliche Angaben zu den sonnenschützenden Eigenschaften von Ölen.

 

Wir haben kritisch und genau hingeschaut und können Euch folgende Fakten weitergeben:

  • Fette Öle und Pflanzenöle haben nur chemisch – nicht aber an Menschen nachgewiesene Licht-Schutz-Faktoren
  • Naturreine Öle fungieren nur als UVB-Filter – können aber keine UVA-Strahlen absorbieren

 

In der folgenden Grafik kannst du den LSF reiner fetter Öle sehen:

Quelle: Untersuchung verschiedener Öle auf Ihren LSF (Laboruntersuchung!) (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3140123/#!po=62.5000)

 

Auch Himbeerkernöl und Karottensamenöl haben KEINEN GESICHERTEN LSF!

Dieser Irrglaube zu Karottensamenöl resultiert aus der Missinterpretation einer Studie...

(http://www.phcog.com/article.asp?issn=0973-1296;year=2009;volume=5;issue=19;spage=238;epage=248;aulast=Kapoor#ref14)

In der Studien heißt es auch nur, dass Himbeersamenöl das „Potential hat, als UV-Schutz für ein breites Spektrum eingesetzt zu werden“.

[R]aspberry seed oil may act as a broad spectrum UV protectant and provide protection against both UV-A, an exogenous origin of oxidative stress to the skin, and UV-B. The optical transmission of raspberry seed oil, especially in the UV range (290±400 nm) was comparable to that of titanium dioxide preparations with sun protection factor for UVB (SPF) and protection factor for UV-A (PFA) values between 28±50 and 6.75±7.5″

Quelle: file:///C:/Users/Friederike%20Schnabel/AppData/Local/Microsoft/Windows/INetCache/IE/5PIVD4DY/oomah.pdf

 

 

>> FAZIT: Fette Öle und Pflanzenöle KÖNNTEN die Haut vor Sonne schützen.

Jedoch haben Sie keinen UVA Filter und keinen am Menschen nachgewiesenen LSF!

Die lösung

Unsere Lösung ist Zinkoxid - ein rein mineralischer UV-Filter. Zinkoxid ist dann völlig unbedenklich, wenn man NON-Nano Zinkoxid benutzt, also darauf achtet, dass die Partikel größer als 100nm sind und somit AUF DER HAUT verbleiben.

 

Jedes Prozent Zinkoxid-Pulver entspricht einem Lichtschutzfaktor LSF von 2.

 

Wenn man also 10 g Zinkoxid mit 90 g Basiscreme/ Basisöl mischt, hat man Lichtschutzfaktor 20, darf also 20 Mal länger in der Sonne bleiben als man sonst beim eigenen Hauttyp könnte, ohne Sonnenbrand zu bekommen.

(Mehr als 20 Prozent Zinkoxid sollten nicht verwendet werden, da die Creme andernfalls eher eine Paste wird, die kaum aufzutragen ist.)

 

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Ich habe ausgiebig knapp 50 verschiedene Sonnenschutzmittel gestestet - schau unbedingt rein, welches Produkt für Dich und dein Kind wirklich unbedenklich ist!

1. hilfe bei sonnenbrand

 

 

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  • Aloe-Vera
  • Sheabutter
  • Cistrosenöl
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Ich bin Friederike, Kinderkrankenpflegerin, Rettungssanitäterin und Mama. Seit 6 Jahren blogge ich über natürliches Familienleben.

 

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Ich freue mich auf dich und dein Feedback!

 

 

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Friederike Rainer

 

 

Von Herzen alles Liebe für dich und dein Kind!

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Kommentare: 1
  • #1

    Peter Bergedorfer (Dienstag, 14 Januar 2020 22:08)

    Welchen seriösen Quellen entnehmen Sie Ihre haarsträubende Aussage, dass "chemische UV-Filter (Benzone/Benzophenone, Oxybenzone, Methoxydibenzoylmethane, Dibenzoylmethane, Trisiloxan, Drometrizol, Methoxycinnamate)" "hochgradig krebserregend" seien?