Sommer-Sonne-Sonnencreme

 

Sonnenschutz

 

 

 

Heiße Temperaturen – heiß diskutiertes Thema!

 

 

 

Wo bekomme ich möglichst Zero-Waste vor allem aber plastikfreie, wirksame und unbedenkliche Sonnencreme her???

 

 

 

Wir haben fleißig recherchiert und ausprobiert und wollen Euch an unseren Ergebnissen teilhaben lassen

 

 

 

Grundsätzlich ist Sonne etwas sehr wichtiges für unseren Körper – denn nur über Sonnenlicht kann unsere Haut Vitamin D bilden! Das kann die Haut allerdings nur wenn Sie nicht bedeckt worden ist – das gilt auch für Sonnencreme.

 

Schauen wir einmal über den Tellerrand – Back to Basics. Wie funktioniert Sonnenschutz in anderen Völkern? Richtig, meist gar nicht! Mittags-Sonne meiden und sich im Schatten aufhalten gelten auch bei uns als einfache Grundregel. Dazu gehört auch Kleidung (am besten helle lange)! Reine Baumwolle hat einen LSF von ca10, zudem gibt es Kleidung mit höherem LSF aus Baumwoll-Jersey.

 

Desweiteren gibt es wie in den meisten Fällen eine Art Gewöhnung: eine Haut, die immer von Creme bedeckt ist kann keinen natürlichen Hautschutz gegen UV aufbauen! Es ist dementsprechend völlig nachvollziehbar warum Menschen je südlicher sie leben umso dunklere Haut (vor allem im Sommer) haben. Logischerweise sollte klar sein, dass dies ein Prozess ist – und empfindliche sowie Kinderhaut geschützt gehört.

 

 

 

Im Internet kursieren seit geraumer Zeit sehr unterschiedliche Angaben zu den sonnenschützenden Eigenschaften von Ölen. Wir haben kritisch und genau hingeschaut und können Euch folgende Fakten weitergeben:

 

  • Fette Öle haben nur chemisch – nicht aber an Menschen nachgewiesene Licht-Schutz-Faktoren

  • Naturreine Öle fungieren nur als UVB-Filter – können aber keine UVA-Strahlen absorbieren

  • Folgende Fragen bleiben offen:

    Was passiert, wenn das Öl in die Haut einzieht?

    Ist es wasserfest?

  • In der folgenden Tabelle findet Ihr Labor-Angaben zu einigen Ölen:

    Quelle: Vergleich der UVB-Eigenschaften von Ölen (https://www.hindawi.com/journals/jspec/2013/540417/)

    Quelle: Untersuchung verschiedener Öle auf Ihren LSF (Laboruntersuchung!) (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3140123/#!po=62.5000)

 

Fettes Öl

LSF

Olivenöl

7,5

Kokosöl

7,1

Mandelöl

4,7

Sesamöl

1,8

 

 

 

  • Himbeerkernöl und Karottensamenöl haben KEINEn GESICHERTEN LSF!

    Der Irrglaube zu Karottensamenöl resultiert aus der Missinterpretation einer Studie (http://www.phcog.com/article.asp?issn=0973-1296;year=2009;volume=5;issue=19;spage=238;epage=248;aulast=Kapoor#ref14)

    In der Studien heißt es auch nur, dass Himbeersamenöl das „Potential hat, als UV-Schutz für ein breites Spektrum eingesetzt zu werden“.

    [R]aspberry seed oil may act as a broad spectrum UV protectant and provide protection against both UV-A, an exogenous origin of oxidative stress to the skin, and UV-B. The optical transmission of raspberry seed oil, especially in the UV range (290±400 nm) was comparable to that of titanium dioxide preparations with sun protection factor for UVB (SPF) and protection factor for UV-A (PFA) values between 28±50 and 6.75±7.5″

    Quelle: file:///C:/Users/Friederike%20Schnabel/AppData/Local/Microsoft/Windows/INetCache/IE/5PIVD4DY/oomah.pdf

     

 

>> FAZIT: Fette Öle KÖNNTEN die Haut vor Sonne schützen. Jedoch haben Sie keinen UVA Filter und keinen am Menschen nachgewiesenen LSF!

 

 

 

Das größte „Problem“ an herkömmlichen Sonnencremes ist neben der Basis von Mineralölen (!!) die vielen in die Haut einziehenden giftigen Bestandteile, die der Körper nicht verstoffwechseln kann. Denn sie enthalten normalerweise chemische UV-Filter, deren gesundheitliche Unbedenklichkeit nicht sicher ist. Die Umwelttoxikologin Professor Margret Schlumpf und der Arzt Walter Lichtensteiger von der Universität Zürich haben für einige UV-Filter schon vor Jahren eine hormonelle Wirkung an Zellkulturen und teilweise im Tierversuch aufgezeigt. Dass die Filtersubstanzen aus Kosmetika in den Körper gelangen, belegen Messungen der Forscher in Muttermilch. (Quelle: http://www.oekotest.de/cgi/index.cgi?artnr=100249&bernr=10)

 

 

 

Unsere Lösung ist Zinkoxid - ein rein mineralischer UV-Filter. Zinkoxid ist dann völlig unbedenklich, wenn man NON-Nano Zinkoxid benutzt, also darauf achtet, dass die Partikel größer als 100nm sind und somit AUF DER HAUT verbleiben.

 

Jedes Prozent Zinkoxid-Pulver entspricht einem Lichtschutzfaktor LSF von 2.

 

Wenn man also 10 g Zinkoxid mit 90 g Sonnenblumenöl mischt, hat man Lichtschutzfaktor 20, darf also 20 Mal länger in der Sonne bleiben als man sonst beim eigenen Hauttyp könnte, ohne Sonnenbrand zu bekommen. Mehr als 20 Prozent Zinkoxid sollten nicht verwendet werden, da die Creme andernfalls eher eine Paste wird, die kaum aufzutragen ist.

 

 

 

Nach all dem Wissen von oben haben wir Euch ein tolles Rezept zusammengestellt:

 

  • 30 g Kokosöl

    Hat einen LSF von 7 und schützt die Haut vor Bakterien, Pilzen und auch vor Ungeziefer

  • 30 g Sheabutter

    Hat einen LSF von 4, wertvoll für die Wundheilung und Pflege der Haut

  • Zinkoxidpulver (unbedingt NON-Nano!) je nach gewünschtem LSF

    Ist der UV-Filter für die Sonnencreme

  • 30 Tropfen ätherische Öle (100 %) – wir empfehlen Karottensamenöl oder Himbeerkernöl (darf auch mehr sein)

    Wenn auch der Lichtschutzfaktor umstritten ist: diese Öle ist sehr wertvoll für die Hautpflege, halten jung und riechen gut

  • Eventuelle Zutaten: 5g Jojobaöl und 5g Vitamin E – für längere Haltbarkeit; 10g Beerenwachs lässt die Creme noch wassserfester werden

 

 

 

P.S. Alle Zutaten bekommt Ihr hier: https://www.herzenskinder.net/shop/grüne-kosmetik-und-natürlich-heilen/

 

 

 

Und wenn die Haut doch mal rot wird?

 

Wir empfehlen das „After Sun“ von der Bahnhof-Apotheke (https://www.herzenskinder.net/shop/grüne-kosmetik-und-natürlich-heilen/) , eine selbstgemachte Mischung aus Sheabutter-Karottensamenöl oder Cistrosenöl, dazu Rosen-Hydrolat zum Befeuchten der Haut.

 

 

 

Herzenskinder wünscht eine wunderschöne Sommer-Sonnen-Zeit

 

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